Dienstag, 11. Mai 2010

Wolken für den Klimawandel

Überraschend ist die Nachricht, dass Bill Gates in künstliche Wolken investiert.

Das Silver Lining Project will die Klimaerwärmung aufhalten, indem Schiffe auf den Ozeanen Wasser in die Athmosphäre sprühen, die das Sonnenlicht reflektieren und dadurch die Erde weniger aufheizen. Das ist so ähnlich wie Monty Burns, der Springfield unter einen Schirm stellt, um die Sonne zu verdunkeln.

Burns, die Trickfilmfigur, wollte mit der Aktion nur mehr Geld verdienen. Das Projekt mit dem Silberstreifen am Horizont will die Natur regulieren, anstatt den eigentlichen Verursacher der Klimaerwärmung, den Menschen, in den Griff zu bekommen.

Wenn mich also in Zukunft die vielen Wolken ins Haus treiben, nachdem ich mit dem Auto durch den Dauerregen gefahren bin, werde ich zwangsläufig das Licht anschalten, die Heizung und die Klimaanlage anwerfen, und im Fernsehen eine Dokumentation anschauen, mit dem Titel: "Als der Himmel noch blau war".

Da ist es gut, dass Bill Gates nur wenig Geld aus der Portokasse gefallen ist. Die Ursachenbekämpfung sollte immer vorgehen.

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