Dienstag, 26. Mai 2009

Uferlos-Festival 2009

80 Bands spielten in 10 Tagen auf dem Uferlos-Festival in Freising. Dazu gab es einen "Markt der Möglichkeiten".

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Das Festival, das als Nachfogeveranstaltung des Freisinger Frühlingsfestes in diesem Jahr zum ersten mal stattfand, wurde von den Freisingern gut angenommen. Musikalisch, aber auch kulinarisch und kulturell wurde vom Organisator Michi Kasper ein breites Programm für Jung und Alt zusammengestellt.



Klassik, Rock, Reggae, Jazz, Folk, Volksmusik, Blues, Hip-Hop, Weltmusik, ein Musical, .... Fast alles war kostenlos zu genießen. Vertreten waren junge Bands und lokales Größen wie Frittenbude, Schein, Jamaram oder Fuse Box. Auch in Deutschland und International bekannte Namen waren vertreten, beispielsweise RPWL, Grossstadtgeflüster, Louise Austen, Ten Years After und Nosliw.

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Weitere Fotos vom Festival gibt es im Fotoalbum.

Uferlos11Als musikalischer Höhepunkt spielten am letzten Abend vier Bands. Hier eine Auswahl von Songs:

Mittwoch, 20. Mai 2009

Impressionen am Flughafen München

Ein kurzes, etwas künstlerisch angehauchtes Video aus einer Abflughalle am Flughafen München. Das Video zeigt Standbilder, in denen sich schemenhaft Personen bewegen. Die Bilder erinnern an Bleistiftzeichnungen.



Video & Editing by Pandatours/mardwo
Music by Dreamweaver/Markus Pitzer www.dreamweaver.at

Sonntag, 17. Mai 2009

Leere Straßen am Sonntag

Am sonnigen Sonntag ein wenig durch München spaziert. Zuerst entlang leerer Straßen zum Lenbachplatz. Dann vorbei am Alten Botanischen Garten zum The Charles Hotel an der Sophienstraße. Betrachtet durch die Skulptur "Der Ring" des Bildhauers Mauro Staccioli. An der Ecke Elisenstraße/Luisenstraße.

Lenbachplatz O

Freitag, 15. Mai 2009

Jeff Jarvis: WWGD?

What Would Google Do? Diese Frage beantwortet der Medien- und Internet-Experte, Professor, Jornalist und Blogger Jeff Jarvis in seinem Buch WWGD.

Das Buch stellt einige Thesen auf, warum Google so erfolgreich ist und was jeder von uns daraus lernen kann. Letztendlich geht es um ein neues Zeitalter, um die Möglichkeiten, die ein offnenes Internet einer offenen Gesellschaft bieten könnte. Die alte Denkweise, bei der alle Kunden zu einem Unternehmen kommen und das Unternehmen vorschreibt, was der Kunde konsumieren soll, gehört der Vergangenheit an. Die Konsumenten wissen was sie wollen. Das Unternehmen muss zu den Kunden kommen. Vorbei ist die Zeit der massenhaften Verbreitung von Produkten oder Medien-Inhalten. Den Nischenlösungen gehört die Zukunft.

Google macht es vor. Google schafft Verbindungen und bietet Plattformen, die jeder kostenlos und nach eigenen Wünschen verwenden kann. Trotzdem ist Google das am schnellsten wachsende Unternehmen in der Geschichte. Facebook bietet eine Plattform, auf der sich Menschen mit gemeinsamen Interessen und nach eigenen Regeln treffen können. Craigslist ist eine weitgehend kostenlose Kleinanzeigen-Börse. Einmal etabliert, haben es klassische Kleinanzeigen-Verbreiter (also Zeitungen) schwer gegen das Geschäftsmodell "kostenlos" anzugehen. Auf Twitter verbreiten sich Neuigkeiten so schnell, wie auf keinem anderen Medium.

Die Generation Internet geht nicht zur Homepage eines Anbieters. Individuell interessante Inhalte werden über soziale Netzwerke verbreitet, Netzwerke, die auf Vertrauen beruhen; oder über Google oder Digg gefunden. Seit offen und ehrlich und ihr werdet gehört. Das Individuum hat heute mehr Macht als jemals zuvor.

Firmen treten in direkten Dialog mit Kunden. Dell hat vor Jahren durch eigenes Bloggen und Antworten auf fremden Blogs den Kundenservice wesentlich verbessert. Starbucks bietet Kunden eine Plattform, um bei der Entwicklung und Verbessung von Produkten mitzuwirken. Telefonfirmen reagieren auf Störungen, die per Twitter in die Welt herausgerufen werden.

WWGD bietet sehr interessante Gedanken zu einer sich ändernden Gesellschaft. Einblicke und neue Blickwinkel werden vermittelt. Ein visionäres Management-Buch für jeden von uns. Spannend, ideenspendend, witzig und augenöffnend.

Jeff Jarvis hat sich übrigens bei mir bedankt, kurz nachdem ich auf Twitter angekündigt hatte, das Buch zu kaufen. Das fand ich total nett. Eine neue Form der Autor-Leser-Bindung. Ganz im Sinn von WWGD.

Links zum Thema:
  • Süddeutsche Zeitung Magazin:
    Google verändert die Zeitungen mehr, als Redakteure und Verleger wahrhaben wollen. Ein Gespräch mit dem Medienprofessor Jeff Jarvis.
  • Spiegel:
    "Dieses Jahr wird eine echte Wende bringen": Der Medienexperte Jeff Jarvis sagt ein massenhaftes Zeitungssterben in den USA voraus. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt er, welche Zukunft er in Zeiten von Twitter und Google News für echten Journalismus sieht.
  • Hambuerger Abendblatt:
    "Alle können von Google lernen": Der Journalist empfiehlt Kollegen die Zusammenarbeit mit Bloggern und Bürgerjournalisten. Auf der Konferenz next09 auf Kampnagel war er der Star.
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Samstag, 9. Mai 2009

Westzugang am Bahnhof Ebersberg

Seit nun mehr zwanzig Jahren wird überlegt, diskutiert und geplant. Wir reden vom westliche Zugang zum Bahmsteig am Bahnhof Ebersberg. Zur Zeit drohen die Planungen und Vorbereitungen im Sand zu verlaufen.
Im letzten Jahr wurde die Umgestaltung des Bahnhofs noch groß angekündigt. Der erste Bauabschnitt ist bereits abgeschlossen. Der Bahnhof-Vorplatz wurde umgestaltet, die Bushaltestelle verlegt und der Gehwegs entlang der Bundesstaße verbreitert. Als nächstes sollte der Bahnsteig verbreitert werden und der Zugang im Westen gebaut werden. Auch die Neugestaltung des Parkplatzes zwischen Gleisen und Straße steht noch aus.

Die Mehrheit aus CSU und Freien Wählern im Stadtrat will das Projekt am nächsten Dienstag aus Kostengründen beenden, berichtet Merkur online. Die Parteien reden inzwischen von Kosten im Bereich von 1 Millionen Euro, die auf die Stadt zukommen. SPD und Die Grünen haben in den letzten Tagen nach eigenen Angaben über 1.000 Unterschriften für die Durchführung des Projekts gesammelt. "Dass das (die Umgestaltung des Bahnhofs) nicht zum Nulltarif zu bekommen ist, sollte von vorneherein klar gewesen sein!", schreibt Bündis 90/Die Grünen.

Ich frage mich, ob Gelder aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung den Landkreis überhaupt erreichen. In den Medien wurde von bereitsteheneden Mitteln zum Ausbau von Bahnhöfen berichtet. Zugegeben, Ebersberg ist keine große Stadt. Aber soll der langerwartete Umbau des Bahnhofs, für den alle Parteien seit Jahren kämpfen, jetzt tatsächlich am Geld scheitern?