Er bewegt sich also doch, der Eurovision Song Contest.
Nachdem auf dieser Veranstaltung jahrzehntelang nur Lieder zum Abschalten und Wegrennen gespielt wurden, habe ich es gestern erstmals wieder gewagt die Sendung anzuschauen. Nach all den schrecklichen Ralph-Siegel-Jahren hat diesmal Stephan Raab den deutschen Beitrag gesucht und gefunden: Lena Meyer-Landrut. Die Abiturientin begeisterte in den letzten Wochen mit viel Schwung und natürlicher Ausstrahlung. Deutschland war begeistern und konnte auf eine gute Platzierung hoffen. Gut die Hälfte der TV-Zuschauer in Deutschland schaute die Sendung. Ein Marktanteil von 61,6% für die 14- bis 49-jährigen ist sensationel.
Der Abend in Oslo wurde mit dem Beitrag von Aserbaidschan eröffnet. Das war schon sehr gut und belegte am Ende Rang 5 (Safura/Drip Drop). Abwechsungsreich ging es weiter. Gefühlvolles war genauso im Programm vertreten, wie Hardrock und Elektronik. Die Türkei belegte mit ihrer Rammstein-Truppe überraschend Platz 2 (maNga/We Could Be The Same). Das Piano-Duo aus Rumänien belegte Platz 3 (Paula Seling & Ovi/Playing With Fire) vor dem ruhigen Song aus Dänemark (Chanée & N'evergreen/In A Moment Like This). Der einsame Singer/Songwriter aus Belgien eroberte Platz 6 (Tom Dice/Me And My Guitar).
Auch gut war Armenien (Eva Rivas/Apricot Stone), Rang 7. Die fetzigen Lieder aus Griechenland (Giorgos Alkaios & Friends/OPA) und Frankreich (Jessy Matador/Allez Olla Olé) landeten im vorderen Mittelfeld. Dance aus Island (Hera Björk/Je Ne Sais Quoi) und Techno aus Moldau (Sunstroke Project & Olia Tira/Run Away) haben mir gefallen, waren aber nicht so erfolgreich. Europäische Pop-Schnulzen gab es kaum und das ist gut so (Weißrussland und England belegten die letzten Plätze).
Nach der Show ein Interview mit Peter Urban. Lena zu Urban: "Oh, mein Gott. Du zitterst ja." Urban: "Ich bin fix und fertig."
Ach ja: Lena hat gewonnen (Lena/Satellite). Gratulation.
Sonntag, 30. Mai 2010
Eurovision Song Contest
Stichwörter:
Eurovision Song Contest,
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Meinung,
Musik
Dienstag, 11. Mai 2010
Wolken für den Klimawandel
Überraschend ist die Nachricht, dass Bill Gates in künstliche Wolken investiert.
Das Silver Lining Project will die Klimaerwärmung aufhalten, indem Schiffe auf den Ozeanen Wasser in die Athmosphäre sprühen, die das Sonnenlicht reflektieren und dadurch die Erde weniger aufheizen. Das ist so ähnlich wie Monty Burns, der Springfield unter einen Schirm stellt, um die Sonne zu verdunkeln.
Burns, die Trickfilmfigur, wollte mit der Aktion nur mehr Geld verdienen. Das Projekt mit dem Silberstreifen am Horizont will die Natur regulieren, anstatt den eigentlichen Verursacher der Klimaerwärmung, den Menschen, in den Griff zu bekommen.
Wenn mich also in Zukunft die vielen Wolken ins Haus treiben, nachdem ich mit dem Auto durch den Dauerregen gefahren bin, werde ich zwangsläufig das Licht anschalten, die Heizung und die Klimaanlage anwerfen, und im Fernsehen eine Dokumentation anschauen, mit dem Titel: "Als der Himmel noch blau war".
Da ist es gut, dass Bill Gates nur wenig Geld aus der Portokasse gefallen ist. Die Ursachenbekämpfung sollte immer vorgehen.
Das Silver Lining Project will die Klimaerwärmung aufhalten, indem Schiffe auf den Ozeanen Wasser in die Athmosphäre sprühen, die das Sonnenlicht reflektieren und dadurch die Erde weniger aufheizen. Das ist so ähnlich wie Monty Burns, der Springfield unter einen Schirm stellt, um die Sonne zu verdunkeln.
Burns, die Trickfilmfigur, wollte mit der Aktion nur mehr Geld verdienen. Das Projekt mit dem Silberstreifen am Horizont will die Natur regulieren, anstatt den eigentlichen Verursacher der Klimaerwärmung, den Menschen, in den Griff zu bekommen.
Wenn mich also in Zukunft die vielen Wolken ins Haus treiben, nachdem ich mit dem Auto durch den Dauerregen gefahren bin, werde ich zwangsläufig das Licht anschalten, die Heizung und die Klimaanlage anwerfen, und im Fernsehen eine Dokumentation anschauen, mit dem Titel: "Als der Himmel noch blau war".
Da ist es gut, dass Bill Gates nur wenig Geld aus der Portokasse gefallen ist. Die Ursachenbekämpfung sollte immer vorgehen.
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Montag, 10. Mai 2010
Währungskurs mit dem Apfel
Apple hat inzwischen die Preise für das iPad in Deutschland bekanntgegeben. Demnach kostet kostet das Einstiegsmodell bei uns 499 Euro. In den USA geht das gleiche Gerät für 499 Dollar über die Ladentheke.
Die größeren Modelle kosten in Deutschland nochmal 15 Euro mehr als im übrigen Euroland. Diesen Deutschland-Zuschlag begründet Steve Jobs mit einer neuen Copyright-Abgabe. "Werfen Sie das Ihrer Regierung vor", wird er zitiert.
Im ersten Moment möchte man Apple daraufhin raten, die Bank zu wechseln. Es gibt sicherlich Institite, die einen besseren Wechselkurs als 1 US-Dollar = 1 Euro bieten. Nach 0,15 Sekunden finde sogar ich einen Kurs von 1 US-Dollar = 0,78746358 Euro. Oder sollte sich Herr Jobs eine neue Spedition suchen, die beim Transport der iPads aus China nicht auf Pferdewagen durch die innere Mongolei setzten, und deshalb keinen Landzuschlag berechnet?
Aber nein. 499 Dollar sind natürlich ein Nettopreis. Das ergibt im direkten Vergleich 419,328 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer.
Die größeren Modelle kosten in Deutschland nochmal 15 Euro mehr als im übrigen Euroland. Diesen Deutschland-Zuschlag begründet Steve Jobs mit einer neuen Copyright-Abgabe. "Werfen Sie das Ihrer Regierung vor", wird er zitiert.
Im ersten Moment möchte man Apple daraufhin raten, die Bank zu wechseln. Es gibt sicherlich Institite, die einen besseren Wechselkurs als 1 US-Dollar = 1 Euro bieten. Nach 0,15 Sekunden finde sogar ich einen Kurs von 1 US-Dollar = 0,78746358 Euro. Oder sollte sich Herr Jobs eine neue Spedition suchen, die beim Transport der iPads aus China nicht auf Pferdewagen durch die innere Mongolei setzten, und deshalb keinen Landzuschlag berechnet?
Aber nein. 499 Dollar sind natürlich ein Nettopreis. Das ergibt im direkten Vergleich 419,328 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer.
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