Dienstag, 15. Dezember 2009

Formspring, Foursquare und Latitude

Ein aktueller Trend im Twitter-Land: Formspring. Für alle, die schon immer mal Fragen beantworten wollten, es aber nicht auf den Stuhl von Günther Jauch geschafft haben. Nun ja, der Vergleich hingt etwas, denn man kann nichts gewinnen, außer vielleicht Erfahrung und Selbsterkenntnis. Und das funktioniert so: jeder, der auf der Seite einer bestimmten Person vorbeischaut, kann eine Frage stellen. Die gefragte Person kann die Frage beantworten und die Antwort veröffentlichen. Fertig.

Ebenfalls erst ein paar Tage alt ist Foursquare. Ahnlich wie Gowalla verbindet Foursquare einer Twitter-ähnliche soziale Plattform mit einem Stadtführer und spielerischen Elementen. Die Benutzer können sich an bestimmten Orten einchecken und ihren Standort mitteilen, Nachrichten verbreiten oder Tipps hinterlassen. Wer am häufigsten einen einem Ort eincheckt wird dort Bürgermeister. Und natürlich kann man Aktionen von Freunden verfolgen. Obwohl Foursquare gerade erst seinen Dienst gestartet hat, wird es schon als potentieller Nachfolger von Twitter gehandelt.

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt Google Latitude. Basierend auf Google Maps können hier die Standorte von Freunden in Echtzeit beobachtet werden. Dazu sendet das Mobiltelefon regelmäßig Standortdaten an Latitude. Wenn sich zwei Freunde annähern, werden sie durch die App auf dem Telefon informiert. Und wenn man ohnehin schon in der Nähe eines Bakannten ist, kann man sich ja schnell auf einen Kaffee zusammensetzen und noch schnell den Standort über Foursquare verbreiten.

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